Wie viel Eigenkapital brauche ich, um ein Franchise zu gründen?
- 15. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit

„Wie viel Geld brauche ich wirklich?“ Diese Frage entscheidet nicht nur über eine Gründung – sie entscheidet oft darüber, ob Menschen überhaupt anfangen zu denken. Zu viele potenzielle Gründer geben auf, bevor sie sich ernsthaft informieren, weil sie Franchise automatisch mit hohen sechsstelligen Beträgen verbinden.
Die Realität sieht heute anders aus. Deutlich anders.
Die kurze Antwort vorweg
Es gibt nicht „das eine“ Franchise-Investment. Der Kapitalbedarf hängt stark vom Modell, der Branche und der Systemlogik ab.
Klassische Gastronomie-Franchises: oft 50.000–200.000 €
Einzelhandel & Dienstleistung: häufig 20.000–80.000 €
Moderne, modulare Entertainment-Franchises: teilweise ab 5.000 € Einstieg
Entscheidend ist also nicht, ob Franchise teuer ist – sondern welches Franchise-System du betrachtest.
Warum Eigenkapital lange die größte Eintrittsbarriere war
Traditionelle Franchise-Modelle basieren meist auf:
hohen Ladenbaukosten
großen Flächen
fixen Lizenzgebühren
langen Amortisationszeiten
Das Ergebnis: Franchise war lange ein Modell für Kapitalstarke – nicht für junge Gründer, Quereinsteiger oder Familienunternehmer.
Doch der Markt hat sich verändert.
Was modernes Franchise anders macht
Neue Franchise-Systeme – insbesondere im Family Entertainment – folgen einer anderen Logik:
modulare Konzepte statt teurer Komplettbauten
Technologie statt Quadratmeter
Revenue-Share statt hoher Fixkosten
Partnerschaft statt Lizenzdenken
Das senkt nicht nur die Einstiegshürden, sondern verschiebt das Risiko vom Gründer auf das System.
Woraus sich der Kapitalbedarf bei einem Franchise zusammensetzt
Um realistisch zu planen, lohnt ein Blick auf die typischen Kostenblöcke:
1. Einstieg / Systemgebühr
Je nach Franchise:
einmalig oder gestaffelt
oft für Schulung, Setup, Systemzugang
Bei modernen Systemen kann dieser Einstieg bewusst niedrig gehalten werden, um Gründern den Start zu ermöglichen.
2. Technik & Ausstattung
Gerade im Entertainment-Bereich entscheidend:
Hardware
Software
Sicherheit
Wartung
Hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen: Systeme mit zentraler Technik- und Software-Logik reduzieren Investitions- und Fehlerrisiken erheblich.
3. Standort & Fläche
Nicht jedes Franchise braucht:
Innenstadtlage
große Verkaufsflächen
aufwendigen Umbau
Family-Entertainment-Konzepte funktionieren oft:
in Bestandsflächen
in Randlagen
in flexiblen Nutzungskonzepten
Das senkt den Kapitalbedarf zusätzlich.
4. Marketing & Eröffnung
Ein oft unterschätzter Punkt.
Moderne Franchise-Systeme:
liefern fertige Marketingmaterialien
begleiten den Launch
unterstützen mit Performance-Kampagnen
Das spart nicht nur Geld, sondern Zeit und Nerven.
Warum ein niedriger Einstieg kein Risiko, sondern ein Qualitätsmerkmal ist
Ein niedriger Eigenkapitalbedarf bedeutet nicht automatisch ein schwaches System. Im Gegenteil.
Ein Franchise, das:
ab 5.000 € Einstieg möglich ist
auf Revenue-Share statt Fixkosten setzt
am Erfolg der Partner mitverdient
hat ein klares Signal gesendet:
Der Erfolg des Standorts ist auch unser Erfolg.
Das ist ein fundamentaler Unterschied zu Modellen, die primär an Gebühren verdienen.
Eigenkapital vs. Risiko – der oft falsche Zusammenhang
Viele Gründer glauben:
„Je mehr ich investiere, desto sicherer ist es.“
Die Realität:
Hohe Investitionen erhöhen oft das Risiko
Fixkosten wirken unabhängig vom Erfolg
Fehlentscheidungen werden teuer
Ein schlankes, skalierbares Franchise-Modell:
reduziert den finanziellen Druck
ermöglicht schnelleres Lernen
lässt Raum für Wachstum
Gerade für junge Gründer und Quereinsteiger ist das entscheidend.
Für wen niedrige Einstiegshürden besonders relevant sind
Junge Gründer (18–30)
wenig Kapital
hohe Motivation
Lernbereitschaft
Ein niedriger Einstieg öffnet überhaupt erst die Tür zur Selbstständigkeit.
Quereinsteiger (30–50)
Verantwortung
Familie
begrenzte Risikobereitschaft
Hier zählt Planbarkeit mehr als maximale Renditefantasie.
Familienunternehmer
langfristiges Denken
Werteorientierung
nachhaltige Geschäftsmodelle
Family Entertainment passt hier besonders gut – wirtschaftlich wie gesellschaftlich.
Warum Family Entertainment weniger Kapital braucht, als viele denken
Familienfreundliche Erlebnisformate setzen auf:
Bewegung statt teuren Konsum
gemeinsames Erleben statt Einzelgeräte
modulare Inhalte statt ständig neuer Hardware
In Kombination mit klaren Jugendschutz-Standards entsteht ein Markt, der wächst – ohne explodierende Investitionen.
Fazit: Wie viel Eigenkapital brauchst du wirklich?
Die entscheidende Frage ist nicht: „Wie viel Geld brauche ich?“
Sondern: „Wie viel Risiko will ich tragen – und mit wem?“
Moderne Franchise-Systeme zeigen:
Selbstständigkeit muss kein Hochrisikospiel sein
Franchise kann zugänglich, partnerschaftlich und verantwortungsvoll sein
Ein Einstieg ab 5.000 € ist heute realistisch – wenn das System stimmt
PINE zeigt, dass familienfreundliches Unternehmertum nicht am Kapital scheitern muss, sondern an der Entscheidung, es nicht zu versuchen.
Der nächste Gedanke
Wenn du dich mit dem Thema Eigenkapital beschäftigst, lohnt sich ein Perspektivwechsel: Vielleicht ist nicht dein Budget die Grenze – sondern das Modell, das du bisher kanntest.



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