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Wie viel Zeit muss ich realistisch pro Woche als Franchise Nehmer investieren?

  • 15. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Diese Frage entscheidet oft darüber, ob Menschen gründen – oder es lassen. Nicht aus mangelndem Mut, sondern aus Realismus. Denn Zeit ist für viele knapper als Kapital. Gerade junge Gründer, Quereinsteiger oder Menschen mit Familie wollen wissen: Passt Unternehmertum überhaupt in mein Leben?

Die ehrliche Antwort lautet: Ja – aber nicht ohne Einsatz.

Und vor allem: Der Zeitaufwand verändert sich je nach Phase.


Die wichtigste Einordnung vorweg

Franchise ist kein Nebenbei-Hobby – aber auch kein 80-Stunden-Marathon auf Dauer.

Entscheidend sind drei Faktoren:

  1. Phase des Standorts

  2. Aufbau des Systems

  3. Eigene Rolle im Betrieb

Wer diese Faktoren versteht, kann Zeit realistisch planen – statt sich zu überfordern.


Phase 1: Start- & Aufbauphase (erste Monate)

In den ersten Monaten ist der Zeitaufwand am höchsten. Das ist normal – und wichtig.

Realistisch solltest du einplanen:

  • 45–60 Stunden pro Woche

  • teilweise mehr in der Eröffnungsphase

Warum?

  • Einarbeitung in Prozesse

  • Kennenlernen von Technik & Abläufen

  • Aufbau des Teams

  • Präsenz gegenüber Kunden

  • Feinjustierung im Alltag

Gerade für Gründer ohne Vorerfahrung ist diese Phase entscheidend. Hier legst du die Basis dafür, später Zeit zurückzugewinnen.


Phase 2: Stabilisierung & Routine

Nach der Aufbauphase sinkt der Zeitaufwand spürbar – wenn das System greift.

Typisch sind dann:

  • 35–45 Stunden pro Woche

  • Fokus auf Steuerung statt permanentes Operativ-sein

In dieser Phase:

  • laufen Prozesse stabil

  • das Team ist eingearbeitet

  • Marketingmaßnahmen sind etabliert

  • Zahlen werden planbar

Franchise zeigt hier seine Stärke: Du musst Abläufe nicht ständig neu erfinden, sondern optimieren.


Phase 3: Reife & Wachstum

Sobald der Standort stabil läuft, verschiebt sich dein Zeitaufwand erneut – qualitativ, nicht zwingend quantitativ.

Möglich sind:

  • 35–45 Stunden pro Woche

  • abhängig von Teamstruktur und Öffnungszeiten

Deine Aufgaben verändern sich:

  • weniger operative Präsenz

  • mehr Führung & Planung

  • lokale Kooperationen

  • Weiterentwicklung des Angebots

Wichtig: Weniger Stunden bedeuten nicht weniger Verantwortung, sondern andere Verantwortung.


Warum Franchise Zeit spart – aber nicht ersetzt

Ein häufiger Irrtum:

„Franchise spart mir Zeit.“

Richtig ist: Franchise spart dir Fehlzeit.

  • keine monatelangen Experimente

  • keine Grundsatzdiskussionen

  • keine teuren Umwege

Du investierst Zeit gezielter – nicht zwangsläufig weniger.


Die Rolle des Systems für deinen Zeitaufwand

Ob dein Zeitaufwand realistisch bleibt, hängt stark vom Franchise-System ab.

Ein gutes System:

  • liefert klare Prozesse

  • reduziert Entscheidungsstress

  • stellt Technik & Software bereit

  • unterstützt beim Marketing

  • hilft bei Personal & Planung

Ein schlechtes System:

  • lässt dich allein

  • verlagert Verantwortung nach unten

  • erzeugt Dauerstress

Zeitaufwand ist also keine persönliche Schwäche, sondern oft ein Systemproblem.


Warum Family Entertainment planbarer ist als viele denken

Familienfreundliche Entertainment-Konzepte haben strukturelle Vorteile:

  • planbare Stoßzeiten

  • klare Zielgruppen

  • wiederkehrende Buchungen

  • emotionale Kundenbindung

In Kombination mit:

  • jugendschutzkonformen Inhalten

  • klaren Altersfreigaben

  • strukturiertem Customer Flow

entsteht ein Betrieb, der nicht jeden Tag neu organisiert werden muss.

Das senkt den mentalen und zeitlichen Druck erheblich.


Nebenberuflich starten? Nur begrenzt realistisch

Viele fragen: „Kann ich das am Anfang nebenbei machen?“

Kurz gesagt:

  • Kurzzeitig: ja

  • Dauerhaft: nein

Gerade in der Startphase braucht dein Standort Präsenz und Verantwortung. Wer dauerhaft zu wenig Zeit investiert, riskiert Qualität, Teamführung und Kundenbindung.

Franchise kann Übergänge erleichtern – aber nicht Präsenz ersetzen.


Die ehrliche Zeitfrage, die du dir stellen solltest

Nicht: „Wie wenig Zeit kann ich investieren?“

Sondern: „Wie viel Zeit bin ich bereit zu investieren, damit es später leichter wird?“

Unternehmertum ist zeitlich am forderndsten am Anfang – und wird danach strukturierter, planbarer und freier.


Fazit: Realistisch, nicht romantisch

Die realistische Antwort lautet:

  • Startphase: ca. >45 Stunden/Woche

  • Stabilisierungsphase: > 35 Stunden/Woche

  • Reifephase: > 35 Stunden/Woche

Franchise sorgt dafür, dass:

  • diese Zeit sinnvoll genutzt wird

  • Lernen beschleunigt wird

  • Fehler reduziert werden

  • Wachstum planbar bleibt

PINE zeigt, dass Unternehmertum nicht bedeutet, immer mehr zu arbeiten, sondern klug zu investieren – besonders im familienfreundlichen Entertainment.


Ein letzter Gedanke

Viele Gründer scheitern nicht am Zeitmangel, sondern daran, Zeit unstrukturiert einzusetzen. Ein gutes Franchise sorgt dafür, dass genau das nicht passiert.




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