Franchise gründen oder eigenes Unternehmen starten – was ist der bessere Weg?
- 15. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit

Der Wunsch nach Selbstständigkeit ist heute größer denn je.Mehr Sinn, mehr Freiheit, mehr Wirkung. Gleichzeitig ist Gründen komplexer geworden: steigende Kosten, härterer Wettbewerb, höhere Erwartungen von Kunden, Behörden und Partnern. Genau an diesem Punkt stellt sich eine der zentralen Fragen moderner Gründer:
Eigenes Unternehmen aufbauen – oder auf ein Franchise setzen?
Die Antwort ist weniger ideologisch, als viele glauben. Sie ist strategisch.
Die Kernfrage hinter der Entscheidung
Wer gründet, steht immer vor zwei Wegen:
Der individuelle Weg: eigene Idee, eigenes Risiko, eigenes Tempo
Der systemische Weg: erprobtes Modell, klare Struktur, gemeinsames Wachstum
Beide Wege können funktionieren. Entscheidend ist, welches Ziel du verfolgst – und wie viel Risiko du tragen willst.
Das eigene Unternehmen: maximale Freiheit, maximales Risiko
Ein eigenes Unternehmen zu gründen bedeutet, bei null zu starten. Idee, Marke, Angebot, Prozesse, Preisstruktur, Marketing – alles entsteht neu.
Vorteile der eigenen Gründung
maximale Gestaltungsfreiheit
vollständige Markenhoheit
keine Abhängigkeit von Systemen
theoretisch unbegrenztes Upside
Die oft unterschätzten Herausforderungen
lange Anlaufphase
hohe Fehlerrate in den ersten Jahren
fehlende Vergleichswerte
keine Abkürzung bei Lernkurven
volles wirtschaftliches Risiko
Viele Gründer unterschätzen, dass nicht die Idee scheitert – sondern die Umsetzung im Alltag.
Franchise: Unternehmertum mit System
Franchise ist kein Verzicht auf Selbstständigkeit, sondern eine Abkürzung zu funktionierendem Unternehmertum.
Du gründest nicht weniger unternehmerisch, sondern auf Basis eines Systems, das bereits bewiesen hat, dass es funktioniert.
Was Franchise konkret bedeutet
ein erprobtes Geschäftsmodell
eine klare Marktpositionierung
standardisierte Prozesse
Unterstützung in Technik, Betrieb und Marketing
gemeinsames wirtschaftliches Interesse
Du betreibst dein eigenes Unternehmen – aber nicht im luftleeren Raum.
Der entscheidende Unterschied: Startpunkt und Lernkurve
Der größte Unterschied zwischen Franchise und eigener Gründung liegt im Startpunkt.
Eigene Gründung: Start bei null
Franchise: Start auf einem funktionierenden Fundament
Gerade in Märkten wie Family Entertainment, wo Jugendschutz, Technologie, Sicherheit und Kundenerlebnis zusammenspielen, ist dieser Vorsprung entscheidend.
Warum Franchise besonders für Erlebnis- und Familienkonzepte sinnvoll ist
Erlebnisorientierte Geschäftsmodelle sind komplex. Sie müssen:
emotional überzeugen
technisch stabil laufen
familien- und jugendschutzkonform sein
wirtschaftlich tragfähig bleiben
Ein Franchise-System bündelt genau diese Anforderungen und macht sie reproduzierbar.
Bei PINE zeigt sich das besonders deutlich:
klar definierte Erlebnisformate
jugendschutzgeprüfte Inhalte
modulare Konzepte (Action & Adventure, Escape-Abenteuer oder kombiniert)
Full-Service-Mentalität vom Start bis zum Betrieb
Das reduziert Risiken – ohne unternehmerische Verantwortung abzunehmen.
Ein oft übersehener Faktor: Kapital und Risiko
Viele glauben, Franchise sei teuer. Moderne Systeme widerlegen das.
Ein niedriger Einstieg (z. B. ab 5.000 €) ermöglicht:
frühes Unternehmertum
geringes Start-Risiko
schnelleres Testen von Standorten
In Kombination mit einem experience-based Revenue-Share entsteht ein Modell, bei dem Franchisegeber und -nehmer dasselbe Ziel verfolgen: nachhaltigen Erfolg des Standorts.
Das unterscheidet partnerschaftliche Systeme klar von klassischen Lizenzmodellen.
Für wen ist welches Modell der bessere Weg?
Eigene Gründung passt besser, wenn du:
eine sehr spezifische, einzigartige Idee hast
bewusst ein hohes Risiko eingehen willst
langfristig allein gestalten möchtest
bereit bist, aus Fehlern Zeit und Geld zu verlieren
Franchise passt besser, wenn du:
unternehmerisch handeln willst, ohne bei null zu starten
Verantwortung übernehmen möchtest, aber nicht alles neu erfinden willst
Wert auf Struktur, Unterstützung und Erfahrung legst
ein zukunftsfähiges, familienfreundliches Geschäftsmodell suchst
Gerade für junge Gründer, Quereinsteiger, Familienunternehmer und Investoren ist Franchise oft der rationalere erste Schritt.
Warum der Markt sich klar in Richtung Franchise bewegt
Die wirtschaftliche Realität ist eindeutig:
Märkte professionalisieren sich
Kunden erwarten Qualität und Sicherheit
Behörden achten stärker auf Standards
Markenvertrauen wird entscheidender
Franchise-Systeme bündeln genau diese Anforderungen – und verschaffen ihren Partnern einen Vorsprung, den Einzelgründer kaum aufholen können.
Fazit: Der bessere Weg ist der, der zu dir passt – nicht zu deinem Ego
Die Frage ist nicht: „Was ist mutiger?“
Sondern: „Was ist nachhaltiger, realistischer und wirkungsvoller?“
Franchise ist heute kein Kompromiss, sondern für viele Gründer der klügste Einstieg in verantwortungsvolles Unternehmertum – besonders dort, wo Familien, Erlebnis und Technologie zusammenkommen.
PINE zeigt, dass man selbstständig gründen kann, ohne allein zu sein.
Der nächste Schritt
Wenn du gerade zwischen eigener Gründung und Franchise abwägst, lohnt sich eine ehrliche Frage:
Willst du etwas erfinden – oder etwas erfolgreich betreiben und weiterentwickeln?
Die Antwort darauf entscheidet oft über den Weg.



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