top of page

Welche laufenden Kosten entstehen bei einem Franchise wirklich?

  • 15. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit
ree

Die laufenden Kosten entscheiden über Erfolg oder Stress. Nicht der Einstiegspreis, nicht die Idee, nicht das Marketingversprechen – sondern die Frage: Was kostet mich mein Franchise jeden Monat wirklich?

Viele Gründer unterschätzen diesen Punkt. Andere überschätzen ihn massiv. Beides führt zu falschen Entscheidungen. Zeit für eine ehrliche, transparente Einordnung.


Die wichtigste Wahrheit vorweg

Nicht die Höhe der laufenden Kosten ist das Problem – sondern ihre Struktur.

Ein Franchise kann:

  • teuer wirken, aber stabil laufen

  • günstig wirken, aber wirtschaftlich erdrücken

Der Unterschied liegt darin, ob Kosten fix sind oder mit dem Erfolg wachsen.


Die typischen laufenden Kosten im Franchise – realistisch eingeordnet


1. Franchisegebühren / Systemgebühren

Klassisch:

  • fixe monatliche Gebühren

  • unabhängig vom Umsatz

Modern:

  • umsatzabhängige Beteiligung (Revenue Share)

Der Unterschied ist entscheidend:

  • Fixe Gebühren laufen auch bei schwachem Umsatz

  • Revenue Share passt sich der Realität des Standorts an

Partnerschaftliche Systeme verdienen nur dann gut, wenn der Partner gut verdient.


2. Miete & Standortkosten

Ein großer Kostenblock – aber stark modellabhängig.

Viele klassische Franchises brauchen:

  • Top-Innenstadtlagen

  • große Flächen

  • hohe Mieten

Moderne Family-Entertainment-Konzepte funktionieren oft:

  • auf flexibleren Flächen

  • außerhalb klassischer 1A-Lagen

  • mit optimierter Flächennutzung

Das senkt den monatlichen Fixkostenblock erheblich.


3. Personal

Personal ist wichtig – aber nicht zwangsläufig der größte Kostenfaktor.

Abhängig vom System:

  • klare Abläufe reduzieren Personalbedarf

  • Technik übernimmt Teile der Steuerung

  • Stoßzeiten lassen sich planen

Gerade im familienfreundlichen Entertainment:

  • überschaubare Teams

  • klare Rollen

  • wenig hochspezialisierte Fachkräfte

Das sorgt für Planbarkeit.


4. Technik & Software

Ein oft missverstandener Punkt.

Bei schlechten Systemen:

  • viele Einzellösungen

  • hohe Wartungskosten

  • unklare Zuständigkeiten

Bei guten Franchise-Systemen:

  • zentrale Software

  • Wartung & Updates integriert

  • klar kalkulierbare Kosten

Technologie wird dann nicht zum Kostenrisiko, sondern zum Stabilitätsfaktor.


5. Marketing

Ein häufiger Denkfehler:

„Marketing kostet extra und dauerhaft.“

In modernen Franchise-Systemen:

  • sind Marketingmaterialien enthalten

  • Kampagnen vorbereitet

  • Launch-Phasen begleitet

Laufende Marketingkosten entstehen – aber:

  • zielgerichtet

  • messbar

  • skalierbar

Statt blindem Streuverlust gibt es klare Maßnahmen.


6. Sonstige laufende Kosten

Dazu zählen:

  • Versicherungen

  • Energie

  • Reinigung

  • Verbrauchsmaterial

  • kleinere Instandhaltung

Diese Kosten sind:

  • branchenüblich

  • gut planbar

  • selten der wirtschaftliche Engpass


Der große Unterschied: Fixkosten vs. erfolgsabhängige Kosten

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

Hohe Fixkosten bedeuten:

  • Druck ab dem ersten Monat

  • wenig Fehlertoleranz

  • Stress in der Anlaufphase

Erfolgsabhängige Kosten bedeuten:

  • Luft zum Lernen

  • Anpassungsfähigkeit

  • gemeinsames Interesse am Wachstum

Gerade für junge Gründer, Quereinsteiger und Familienunternehmer ist diese Struktur entscheidend.


Warum niedrige laufende Kosten kein Zufall sind

Ein Franchise-System, das:

  • niedrige Einstiegshürden hat

  • auf Revenue Share setzt

  • Prozesse standardisiert

hat bewusst ein Ziel:

Standorte sollen langfristig funktionieren – nicht kurzfristig Gebühren zahlen.

Das ist kein Marketingargument, sondern eine wirtschaftliche Grundhaltung.


Warum Family Entertainment hier im Vorteil ist

Familienfreundliche Erlebnisformate haben klare Vorteile:

  • konstante Nachfrage

  • hohe Wiederbesuchsrate

  • starke Empfehlungen

  • gesellschaftliche Akzeptanz

In Kombination mit:

  • jugendschutzkonformen Inhalten

  • klaren Altersfreigaben

  • strukturierter Customer Journey

entsteht ein Geschäftsmodell, das stabil läuft, statt ständig neue Trends jagen zu müssen.


Was oft verschwiegen wird – und was du wissen solltest

Nicht jedes Franchise ist fair strukturiert.

Warnsignale:

  • hohe fixe Monatsgebühren

  • kaum operative Unterstützung

  • Fokus auf Verkauf neuer Partner statt bestehender Standorte

Ein gutes Franchise erkennt man daran, dass:

  • der Erfolg der Partner sichtbar ist

  • Unterstützung kontinuierlich erfolgt

  • das System selbst mitlernt


Fazit: Was kostet ein Franchise wirklich?

Die ehrliche Antwort lautet:

  • Die laufenden Kosten sind planbar, wenn das System stimmt

  • Entscheidend ist nicht die Summe, sondern die Logik dahinter

  • Erfolgsabhängige Modelle nehmen Druck aus der Gründung

  • Family-Entertainment-Franchises bieten besonders stabile Kostenstrukturen

Die entscheidende Frage ist daher nicht: „Was kostet mich das Franchise?“

Sondern: „Verdient das System mit mir – oder an mir?“

PINE zeigt, dass Franchise auch wirtschaftlich partnerschaftlich funktionieren kann – transparent, verantwortungsvoll und auf langfristigen Erfolg ausgelegt.


Ein letzter Gedanke

Viele Gründer scheitern nicht an mangelndem Umsatz, sondern an falschen Kostenstrukturen. Ein gutes Franchise sorgt dafür, dass genau das nicht passiert.




Kommentare


bottom of page